Die Geschichte

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Februar 2008


Luver mit viel Wind in den Segeln
Am Wochenende trafen sich die Mitglieder des Wassersportvereines Luv e.V. zu ihrer Jahreshauptversammlung im Vereinsheim des befreundeten Vereines Munte II an der Lesumbroker Landstraße. Der Vorsitzende Günter Renzelmann dankte im Namen der Mitglieder für die wiederholte Einladung, diese wichtigen Vereinssitzungen hier abzuhalten. Das eigene Vereinsheim war im November 2005 zusammen mit dem gesamten Bootsbestand des Vereins ein Raub der Flammen geworden. Der Brandstifter konnte bis heute nicht ermittelt werden.
Renzelmann gab einen detaillierten Bericht über den Stand des Vereins und die umfangreiche Arbeit des Vorstandes ab. Neben dem Wiederaufbau der Winterlagerhalle an der Grambkermoorer Landstraße gab es weitere arbeitsintensive Baustellen für den Verein, der entlang der Lesum drei schwimmende Steganlagen zu verwalten hat. An allen Schwimmstegen müssen noch in diesem Winter die hölzernen Belege weitestgehend erneuert werden, an der Anlage in Lesumbrok wurden eigene Strom- und Wasseranschlüsse verlegt, die in diesem Frühjahr in Betrieb genommen werden. Der Bau des eigenen Vereinsheims geht dank des Engagements einiger Mitglieder zügig voran. Man ist bemüht, die nächste Herbstsitzung des Vereins wieder in den eigenen vier Wänden stattfinden zu lassen.
„Es ist wichtig, allen Mitgliedern nicht nur Liegeplätze für ihre Boote zur Verfügung zu stellen, sondern ihnen auch einen zentralen Anlaufpunkt, ein Wassersportheim im wahrsten Sinne des Wortes, zu geben“, so Vorsitzender Renzelmann. Der Rohbau steht und im April sollen nach dem Auslagern der Boote die fertigen Deckenteile auf dem in der Bootshalle integrierten Clubraum installiert werden. Es gibt im Verein zurzeit viel zu tun, und so waren die Mitglieder darüber erfreut, dass der gesamte Vorstand sich in dieser schwierigen Phase zur Wiederwahl stellte. Die Versammlung honorierte dessen Arbeit mit einstimmiger Entlastung und Wiederwahl ihrer Führungskräfte. Der Erste Vorsitzende Günter Renzelmann, sein Vize Gerald Brüning, Schriftführerin Susanne Brüning und Kassenwart Herbert Kunkel wurden für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Ebenfalls für die nächsten Jahre bestätigt wurde der erweiterte Vorstand, der sich aus den Technischen Leitern, Stegwarten und sonstigen Beisitzern zusammensetzt. Mit großer Freude verkündete Renzelmann die Neuaufnahme von 10 aktiven Wassersportlern in den Verein und wünschte diesen Mast- und Schotbruch. Mit nunmehr 38 Seglern und Motorbootbesitzern sei der Fortbestand des Vereins gesichert und die vor dem Brand vorhandene Mitgliederzahl beinahe wieder erreicht. Der Verein zählt zurzeit 130 aktive und passive Mitglieder und ist damit für die Zukunft gut aufgestellt.

         

So sah es im Oktober kurz vor dem Einlagern der Boote in der Halle aus. Langsam wächst der Clubraum in die Höhe, doch noch liegt viel Arbeit vor den Mitgliedern. Links werden die Sanitärräume sein (s.Fotot rechts), rechts davon der Clubraum.

         

Und das waren die Wände des Clubraumes im Februar 2008. Deutlich sieht man den Fortgang der Arbeiten. Sowie die Boote ausgelagert sind, werden die vorgefertigten Deckenteile montiert.

         

Wenn das Wetter mitspielt, kann man bereits mit dem Fliesen beginnen.

         

Doch müssen vorher noch schnell alle Holzbelege der Stege ausgewechselt werden. Darüber war man bei den Arbeiten an der Halle ganz hinweg gekommen. Doch nun wird es Zeit, bevor die ersten Bohlen brechen. Hier stapeln sich bereits die vorgestrichenen Belegbretter und warten auf das segmentweise Verschrauben.

         

März 2008: Die Wände sind geputzt, der Estrich liegt, Kabel und Rohre sind verlegt. Der Fliesenleger kann kommen. Bald kommt oben der Deckel drauf, dann ist es auch leider nicht mehr so schön hell.