Die Geschichte - Der Brand


zurück

Das Aufräumen beginnt!

Bagger, Brenner und Strom, und schon kann es losgehen. Trotz Frost kommt bei den Mitgliedern keine Starre auf, gebannt verfolgen Sie den Beginn der Aufräumungsarbeiten. Klicken Sie auf das Foto.


Fotoserie 3

Großbrand vernichtet Bootslager

In der Nacht vom 10.11. zum 11.11.2005 wurde an der Lagerhalle des WSV LUV ein Feuer gelegt, welches sich in rasender Geschwindigkeit ausbreitete und sämtliche Boote aller Mitglieder komplett zerstörte. Über 40 Boote verbrannten in einer Nacht. Unsagbares Leid für alle Freizeit-Skipper, denn obwohl alle versichert sind, werden einige der älteren Mitglieder sicher daran denken, die Zerstörung ihres Lebenstraums zum Anlass zu nehmen, dieses wunderbare Hobby aufzugeben. Trotzdem wird der Verein zusammenhalten und neu beginnen. Immerhin sind 4 schwimmende Anlagen vorhanden, und so wird es eine Frage der Zeit sein, bis diese wieder mit neuen Booten besetzt sein werden. Es wird viel Arbeit auf die "Luver" zukommen, denn nach den Aufräumarbeiten soll schnellstmöglich eine neue Halle gebaut werden. Bilder zu diesem Unglück sind hinterlegt. Klicken Sie auf die Fotos.


Fotoserie 1

Fotoserie 2

Nonstopnews.de versendet auf Anfrage Video vom Brand

Nadja Brüning machte uns darauf aufmerksam, dass der lokale Lieferant von Bildnachrichten an die Fernsehsender " www.nonstopnews.de " auf Anfrage ein in der Nacht gedrehtes Video mit einer Dokumentation des Brandes versendet. Im Archiv der Seite ist diese Sendung unter folgender Nummer zu finden:11.11.05, 03:40 Uhr News-Nr.: 2947 "Bremen: Großer Bootshallenkomplex in hellen Flammen – Hoher Millionenschaden"
Offenbar über 40 Boote in den Hallen betroffen – Meterhohe Flammen – Mehrere Explosionen – Ursache unklar – Feuerwehr im Großeinsatz

Verein macht weiter

Die schreckliche Katastrophe, die unser Winterlager mit Vereinsheim und allen Booten vernichtet hat, machte eine außerordentliche Mitgliederversammlung notwendig. Sie fand am Freitag 18.11.2005 um 19.00 Uhr im Vereinsheim des Wassersportvereines Munte II, Lesumbroker Landstr. 60, statt. Neben den drängenden Fragen zur Stromversorgung des Geländes und den anstehenden Räumarbeiten wurden auch die Probleme der Mitglieder im Umgang mit den Versicherungen diskutiert. Erfreulichste Meldung des Abends war das Ergebnis der Umfrage, wie viele Mitglieder sich kein Boot wieder beschaffen wollen. Nur zwei der aktiven Mitglieder schlossen eine Neuanschaffung aus, zwei weitere waren sich darüber noch nicht ganz im Klaren. Alle anderen werden weitermachen, sich neue Boote anschaffen und mithelfen, den Verein wieder auf feste Füße zu stellen.
Bei der Schadensbegutachtung stellte sich heraus, dass neben der Winterlager-Halle das Vereinsheim und die Sanitärräume komplett zerstört wurden. Das kleine Arbeitsboot und der Werkstatt-Container waren unbeschädigt, das große Arbeitsboot hatte zwar gelitten, dürfte jedoch reparabel sein, wenn man es unter dem Schutt der teilweise zur Seite geschobenen Hallentrümmer bergen könnte. 4 Stegteile der Lesumbroker Anlage, die zur Reparatur nach Wasserhorst gebracht worden waren, sind verbrannt und müssen neu gebaut werden. Der Trecker und der gerade neu angeschaffte UniMog sind ein Raub der Flammen geworden.
Erst einmal müssen wir die Aufräumarbeiten abwarten, um danach mit der Planung für die neu zu erstellenden Gebäude beginnen zu können.
Die vor den Mitgliedern liegende Zeit als schwierig bezeichnen zu wollen, dürfte den tatsächlichen Verhältnissen eher schmeicheln. Viel, ganz viel Arbeit muss geleistet werden, bis alles wieder steht und gebrauchsfähig ist.
Die Mitglieder waren sich einig, dass man sich bis zur Jahreshauptversammlung im Februar einmal im Monat treffen will, um den Kontakt nicht abreißen zu lassen und Neuigkeiten auszutauschen. Spontan erklärte sich der Wassersportverein Munte II dazu bereit, für alle Treffen das eigene Vereinsheim zur Verfügung zu stellen. Hierfür sagen alle Luver herzlichen Dank.